Nikolauslauf in München

 

Bei winterlichen Temperaturen um die -3°C machten sich am Samstagnachmittag rund 1000 Läufer auf den Weg durch den Olympiapark. Mit dabei auch Athleten der LG Stadtwerke München. Nach dem Start am Coubertinplatz, wo Zuschauern und Läufern mit Après-Ski-Musik kräftig eingeheizt wurde, war eine hügelige 5 Kilometer-Runde zweimal zu durchlaufen.

 

Im Männerrennen konnte sich LG SWM-Athlet Johannes Hillebrand schon nach der Hälfte einen kleinen Vorsprung auf die Verfolger herauslaufen. Auf der zweiten Runde baute er seine Führung Stück für Stück aus und gewann letztlich ungefährdet in 32:13 Minuten vor Normal Feiler (32:52) und Christian Heger (33:15). „Für mich war das Rennen in erster Linie eine Standortbestimmung. Die Bedingungen waren kein Problem. Es hat sich locker angefühlt und richtig Spaß gemacht – So kann es weitergehen!“ befand Hillebrand, für den nun mit dem ersten Lauf der Ismaninger Winterlaufserie am kommenden Wochenende und dem Silvesterlauf wiederum in München zwei weitere Wettkämpfe anstehen, bevor es Anfang Januar mit der starken Münchner Läufergruppe ins Trainingslager nach Monte Gordo (Portugal) geht.

 

Spannender war der Kampf um den Sieg in der Frauenkonkurrenz. Mit Ingalena Heuck und Thea Heim lieferten sich zwei Athletinnen der LG Stadtwerke München einen packenden Zweikampf. Nach 10 Kilometern mit dem besseren Ende für Heim, die ab dem 1. Januar für die LG Telis Finanz Regensburg auf Zeiten- und Titeljagd geht. Sie konnte auf den letzten 200 Metern ihre Grundschnelligkeit ausspielen und gewann knapp vor Heuck (35:57 Minuten) in 35:49 Minuten. „Ich habe bis zum Schluss gewartet, weil ich wusste, dass ich da als Mittelstrecklerin einen Vorteil habe“ kommentierte Heim, die ihre Bestleistung „aus dem vollen Training“ um etwa zwei Minuten verbessern konnte. Aber auch die diesmal unterlegene deutsche Halbmarathon-Meisterin von 2010, Ingalena Heuck, war im Ziel durchaus zufrieden mit der Zeit, nachdem sie lange Zeit die Führungsarbeit geleistet hatte. „Für den ersten Wettkampf nach dem Trainingseinstieg war das richtig gut!“.

 

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