Beim traditionellen MTV Meet-In feiert Marcus Mikulla mit 21,94s über 200m ein sehr gelungenes Comeback. Zwei Beugerverletzungen hatten den jungen Sprinter zuletzt immer wieder zurückgeworfen.

Anja Wurm gewinnt die 100m-Entscheidung in 12,08s. Sie verpasst damit leider hauchdünn die deutsche Norm (12,00s). Der Jugendliche Fabian Turcinov verfehlte diese Hürde (11,20s) ebenfalls denkbar knapp. Ihm fehlt lediglich noch eine Hundertstel für die Teilnahme an der DM in Jena (05.08-07.08).

In Ingolstadt starteten für die LG Stadtwerke München außerdem Vera Seitz, Audrey Stromboni, Florian Liedl, Valentino Oprea, Georg Stumpf, Paul Bristow, Stephanus Pilawa und Florian Schönemann.

Der sehr stark besetzte Stabhochsprungwettkampf fand ohne Münchner Beteiligung statt. Hier kürten die Veranstalter zwei Sieger. Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) und Michel Frauen (TSV Bayer 04 Leverkusen) überquerten beide 5,42 Meter. Die Wettbewerbe litten teilweise unter den windigen Bedingungen in Ingolstadt.Ergebnis, DLV-Bericht

Mit einem Paukenschlag meldete sich der lange verletzte Marcus Mikulla zurück. Bei seinem Comeback spurtete er gleich zu einer neuen persönlichen Bestleistung und blieb zum ersten Mal über 200m unter 22 Sekunden. 21,94 Sekunden stimmten ihn und seinen Trainer Daniel Stoll sehr positiv. Schon am nächsten Dienstag steht der nächste Wettbewerb an. Bei einem Einlagewettkampf in Gröbenzell wird mit ihm und u.a. Florian Rentz die deutsche Norm über 4x400m (3:18min) in Angriff genommen. In Ingolstadt sprintete nur Till Helmke (LG Ovag Friedberg-Fauerbach) die halbe Stadionrunde in 21,57 Sekunden etwas schneller als der Münchner Mikulla.

Die schnellste Frau an Fronleichnam war Anja Wurm Sie dominierte in 12,08s den 100m-Sprint. Die Qualifikationsrichtlinien für die DM in Kassel (23.07.-24.07) schreiben allerdings 12,00s für eine Startberechtigung vor. Trotz der knapp verpassten Norm äußerte sich Trainerin Johanna Schneider positiv über das Abschneiden ihres Schützlings: „Es ist wirklich beachtlich, auf welche Zeiten Anja trotz ihrem stressigen Hausbau immer noch kommt.“

Vera Seitz vollzog beim MTV Meet-IN einen Doppelstart. Obwohl sie im 100m Vorlauf laut eigener Aussage, „am Start einfach sitzen geblieben ist“, qualifizierte sie sich für das Finale. Dort kam sie besser aus dem Block und steigerte sich auf 12,69s und wurde damit Fünfte. Anschließend kam sie im Weitsprung auf 5,26m und einen sechsten Platz.

Der Löwenanteil der LG Stadtwerke München-Teilnehmer stammt aus der Trainingsgruppe von Daniel Stoll. Die Sprinttests, die Florian Liedl (11,49s über 100m; 22,95s über 200m), Valentino Oprea (11,83s über 100m) und Georg Stumpf (22,91s über 200m) absolvierten, verliefen erfreulich und lassen auf eine Steigerung der Bestmarken über die Paradedisziplin 400m in den nächsten Wochen hoffen.

10,57s von Christian Blum (TV Wattenscheid), dem Sieger des Männersprints, war eines der wertvollsten Ergebnisse des Meetings.

Im 800m Lauf duellierten sich gleich drei LG Stadtwerke München-Läufer. Paul Bristow war letztendlich mit 1:56,61min der Schnellste im Vereinsranking. Im Gesamtergebnis erreichte der Routinier Platz sechs. Er und Stephanus Pilawa (8er; 1:56,90min), mussten eigentlich sogar 900m laufen. Ihr Start wurde aufgrund von Problemen bei der Zeitmessung nach 100m zurückgeschossen und mit etwas Verzögerung nachgeholt. Florian Schönemann kam nach 1:57,70min ins Ziel (9er). Siegreich im 800m-Lauf war der Österreicher Mario Haberfellner in 1:54,22min. Bei den Frauen gewann Regina Högl von der LG Region Landshut. Audrey Stromboni (LG Stadtwerke München) erlief sich hier den sechsten Platz (2:25,66min).

Der sehr stark besetzte Stabhochsprungwettkampf fand leider ohne Münchner Beteiligung statt. Die Veranstalter hatten zwei Sieger zu küren. Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) und Michel Frauen (TSV Bayer 04 Leverkusen) überquerten beide 5,42 Meter. Dritter wurde Karsten Dilla (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) mit 5,32m. Als Hauptattraktion des Meet-IN litt besonders der Stabhochsprung unter den windigen Bedingungen.