altMacht zwei Mal Sieben vier und acht? Schön wär‘s, denn Anne Haug wurde auch im zweiten Weltcup-Rennen der ITU-Serie Siebte und drängt sich damit auf den ersten Blick nachdrücklich für den olympischen Triathlon am 4.8. in London auf. Nach dem sie in der welthöchsten Rennserie bereits vor vier Wochen im australischen Sydney Platz Sieben erobert hatte, beendete sie auch den zweiten Wettkampf der Serie äußerst erfolgreich mit einer identischen Platzierung. Damit firmiert sie als derzeit fünftbeste Triathletin der Welt. Und auch eine zweite Rechnung in Richtung Olympia hat sich dadurch verbessert: Haug erhöhte mit ihrer guten Platzierung die Chancen der Deutschen, dass ein dritter Olympiastartplatz gegenüber den Schweizerinnen gesichert wird.

altMacht zwei Mal Sieben vier und acht? Schön wär‘s, denn Anne Haug wurde auch im zweiten Weltcup-Rennen der ITU-Serie Siebte und drängt sich damit auf den ersten Blick nachdrücklich für den olympischen Triathlon am 4.8. in London auf. Nach dem sie in der welthöchsten Rennserie bereits vor vier Wochen im australischen Sydney Platz Sieben erobert hatte, beendete sie auch den zweiten Wettkampf der Serie äußerst erfolgreich mit einer identischen Platzierung. Damit firmiert sie als derzeit fünftbeste Triathletin der Welt. Und auch eine zweite Rechnung in Richtung Olympia hat sich dadurch verbessert: Haug erhöhte mit ihrer guten Platzierung die Chancen der Deutschen, dass ein dritter Olympiastartplatz gegenüber den Schweizerinnen gesichert wird.

Man kann sich sogar ausrechnen, was für die ehemalige deutsche Duathlonmeisterin, die im Radfahren und vor allem Laufen zur Weltklasse zählt und sich dieses Jahr auch im Schwimmen stark verbessert hat, in San Diego alles drin gewesen wäre: Beim Schwimmstart am Strand nutzen die erfahrenen Athletinnen wie Jenkins, Densham und Moffatt den flachen Einstieg als erste Disziplin: Wasserlauf. Viele andere, unter ihnen Anne Haug, trauten sich das nicht und verloren schwimmend schon Zeit auf eine achtköpfige Spitzengruppe. Dennoch kam Haug mit einer mittleren Schwimmzeit aus dem Wasser und schaffte beim Radfahren schließlich den Anschluss an die
zweite Radgruppe. Vorne ging unverändert die Achtergruppe mit uneinholbar scheinendem Vorsprung auf die Laufstrecke. Uneinholbar zumindest für normale Läuferinnen: Anne Haug schaffte es mit der unglaublichen Laufzeit von 33:44 – nur die Siegerin Jenkins war 10 Sekunden schneller – noch zwei Läuferinnen einzuholen und sich damit z.B. vor Frauen wie Heskins oder den australischen  Emmas zu platzieren. Wäre Anne Haug wie in Sydney in der ersten Gruppe gewesen, dann …

Leider sind das in Bezug auf Olympia nur Gedankenspiele: Richtig zählen tut es in zwei Wochen in Madrid, da werden die Plätze für London vergeben.
Rechnerisch sieht das so aus: Anne Haug müsste in Madrid unter die ersten 15 kommen und beste Deutsche sein; oder zweitbeste Deutsche, falls der Verband neben der bereits qualifizierten Anja Dittmer eine dritte Athletin zu Olympia schicken darf. Aber unabhängig von all diesen Rechnereien steht jetzt schon eins fest: Anne Haug hat sich hart erarbeitet, dass sie mehr denn je von Olympia träumen darf. Und allein das ist schon ein Riesenerfolg.