Finn Hösch holt WM-Bronze im Skibergsteigen

Finn Hösch holt WM-Bronze im Skibergsteigen

Finn Hösch, der in der Leichtathletik für die LG Stadtwerke München startet und 2020 als 2.000-Meter-Hindernisläufer Fünfter der U18-DM war, ist auch in einer anderen Sportart erfolgreich unterwegs. In den Wintermonaten absolviert der 17-jährige Wettkämpfe im alpinen Skisport als Skibergsteiger und ist hier sogar Mitglied der deutschen Nationalmannschaft. Beim Saisonhöhepunkt, der WM in Andorra (Arin Sad, Val Nord) sicherte sich Hösch nun Bronze im Sprint in seiner Altersklasse. 

Die im Winter erarbeitete Kraftausdauer nutzt Finn Hösch im Sommer für das Hindernislaufen.

 

Bereits in der Qualifikation überzeugte der in der Leichtathletik von André Naumann gecoachte Münchner im 20-köpfigen Teilnehmerfeld mit der fünftschnellsten Zeit. Dass er im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitreden kann, war spätestens nach den Halbfinals klar, in denen Hösch insgesamt Zweitbester war. Im Finale, in dem nur ein Österreicher und ein Schweizer vor ihm landeten, nahm Hösch zwischenzeitlich sogar die Poleposition ein. „Ich bin mit dem Ergebnis mega happy“, resümierte Hösch im Anschluss, räumte indes selbstkritisch ein, dass beim Übergang von Bergauf-Passagen zur Abfahrt noch Verbesserungspotenzial bestehe. Dabei hatte U18-Athlet Hösch in dieser Saison bereits mehrfach erfolgreich in U20-Altersklasse gegen ältere Konkurrenz abgeschnitten.

Das ist einfach der Wahnsinn! Als ich am Start des Finales stand, hätte ich wirklich nicht gedacht, dass sich das so ausgehen würde. Der Kurs war recht unspektakulär, was mir vielleicht ein wenig entgegengekommen ist, aber trotzdem hätte ich nicht damit gerechnet. Bei den Wechseln lasse ich leider immer noch zu viel liegen, aber trotzdem bin ich wahnsinnig happy mit diesem dritten Platz! Jetzt hoffe ich, dass wir morgen in der Staffel noch einmal was reißen!

Finn Hösch auf der Seite des DAV

 

Die Ergebnisse der WM im Skibergsteigen finden Sie hier. Einen Bericht vom Deutschen Alpenverein finden Sie hier.

Beide Fotos: Maurizio-Torri

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