Die Deutschen 10.000 m Meisterschaften sind Samstagabend (05.05.2012) in Marburg ausgetragen worden. Mit dabei war auch ein Trio der LG Stadtwerke München. Ingalena Heuck (7.Platz in 34:56,38 min), Sebastian Hallman (5.Platz in 29:50,45 min) und Georg Kinadeter (nach 2 km ausgestiegen) zeigten das ganze Repertoire von möglichen Resultaten. Von „sehr fein“ über „durchwachsen“ bis „richtig mies“, fielen die Ergebnisse in Hessen aus.
„Ich bin total happy mit dem Resultat, ich wollte unter 35 min bleiben und das ist geglückt“, so Ingalena Heuck über ihre 34:56,38 min Performance von Marburg. Mit dieser Zeit erreichte sie einen guten siebten Rang. Überlegen gewonnen hat den Deutschen Meistertitel erwartungsgemäß Sabrina Mockenhaupt. Zwar ist Heuck, die Deutsche Halbmarathonmeisterin von 2010, nach ihrem Burnout im vergangenen Jahr noch nicht wieder ganze vorne bei der Deutschen Spitze dabei, aber peu a peu findet sie Anschluss an die deutsche Elite. Über ihren Lauf sagte sie: „Es hat sich zwar ganz gut angefühlt, aber ich merk´, dass ich mich noch nicht so ausbelasten kann wie früher.“ Sie weiß, dass sie nicht alles auf einmal erwarten kann. Schließlich bedeutet aber auch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung einen Fortschritt.
„Nach dem Höhentrainingslager ist vor dem Höhentrainingslager“, dieser Spruch würde bei der Sport1-Sendung Doppelpass einen Fünfer fürs Phrasenschwein bedeuten – für Ingalena Heucks aktuellen Lebensstil ist dieser Satz aber völlig zutreffend. Nur ein paar Wochen nach der Rückkehr aus Kenia plant die diplomierte Sportwissenschaftlerin schon den nächsten Aufenthalt in einem Höhencamp. Diesmal geht es in der Schweiz. Für drei Wochen wird sie sich ab Mittwoch, gemeinsam mit Langstreckenkollege und Bronzemedaillengewinner vom vergangenen Samstag, Christian Glatting, in St. Moritz aufhalten. Nach der Rückkehr möchte sie bei der Regensburger Gala (02.06.2012) die 5000m-Norm für die Deutschen Meisterschaften (17:00 min) unterbieten.
Sebastian Hallmann will seinen nächsten Auftritt nicht so lange aufschieben. Er möchte zeigen, was er zu leisten im Stande ist und ist sich sicher, dass da noch einiges mehr geht, als die 29:50,45 min, die er bei den Langstreckenmeisterschaften auf der Bahn präsentiert hat. Philipp Pflieger holte sich vergangenen Samstag in 28:45,76 min überraschend den Titel. Woran es bei Sebastian Hallmann genau gelegen hat, dass keine schnellere Zeit oder eine Medaille heraussprang, kann der Politikwissenschaftler nicht mit Gewissheit sagen. Sicher ist er sich aber, dass eine gute Saison folgen wird – trotz des mäßigen Einstiegs.
Dafür sprechen vor allem seine Trainingswerte. Bei den kommenden Einsätzen möchte er beweisen, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Wochen auch in den Ergebnislisten widerspiegeln kann. Am 23. Mai 2012 findet in Koblenz das „Mini – Internationales SCHOLARBOOK – Meeting“ statt, bei dem Sebastian Hallmann über 5000m teilnehmen wird.
Nach Ingalena Heucks starker Zeit und der den eigenen Ansprüchen nicht voll genügenden Leistungen für Sebastian Hallmann fehlt noch das Abschneiden von Georg Kinadeter. Der erfahrene Ausdauerspezialist ist bei der 10.000m DM mit realistischen Medaillenchancen in der M40 an den Start gegangen. Wirklich gelohnt hat sich die Reise für den zweifachen Familienvater aber nicht. „Ich hab zu spät gegessen und musste nach 2km aussteigen sehr ärgerlich, ein echter Anfängerfehler“, so sein emotionales Fazit. Beim Bayern-Cup am kommenden Wochenende geht er frisch und voll motiviert an den Start über die 5000m, für die er in diesem Mannschaftswettbewerb vorgesehen ist.
Wie Sepp Herberger sagen würde: Für alle drei gilt: „Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf“.
Die Deutschen 10.000 m Meisterschaften sind Samstagabend (05.05.2012) in Marburg ausgetragen worden. Mit dabei war auch ein Trio der LG Stadtwerke München. Ingalena Heuck (7.Platz in 34:56,38 min), Sebastian Hallman (5.Platz in 29:50,45 min) und Georg Kinadeter (nach 2 km ausgestiegen) zeigten das ganze Repertoire von möglichen Resultaten. Von „sehr fein“ über „durchwachsen“ bis „richtig mies“, fielen die Ergebnisse in Hessen aus.
„Ich bin total happy mit dem Resultat, ich wollte unter 35 min bleiben und das ist geglückt“, so Ingalena Heuck über ihre 34:56,38 min Performance von Marburg. Mit dieser Zeit erreichte sie einen guten siebten Rang. Überlegen gewonnen hat den Deutschen Meistertitel erwartungsgemäß Sabrina Mockenhaupt. Zwar ist Heuck, die Deutsche Halbmarathonmeisterin von 2010, nach ihrem Burnout im vergangenen Jahr noch nicht wieder ganze vorne bei der Deutschen Spitze dabei, aber peu a peu findet sie Anschluss an die deutsche Elite. Über ihren Lauf sagte sie: „Es hat sich zwar ganz gut angefühlt, aber ich merk´, dass ich mich noch nicht so ausbelasten kann wie früher.“ Sie weiß, dass sie nicht alles auf einmal erwarten kann. Schließlich bedeutet aber auch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung einen Fortschritt.
„Nach dem Höhentrainingslager ist vor dem Höhentrainingslager“, dieser Spruch würde bei der Sport1-Sendung Doppelpass einen Fünfer fürs Phrasenschwein bedeuten – für Ingalena Heucks aktuellen Lebensstil ist dieser Satz aber völlig zutreffend. Nur ein paar Wochen nach der Rückkehr aus Kenia plant die diplomierte Sportwissenschaftlerin schon den nächsten Aufenthalt in einem Höhencamp. Diesmal geht es in der Schweiz. Für drei Wochen wird sie sich ab Mittwoch, gemeinsam mit Langstreckenkollege und Bronzemedaillengewinner vom vergangenen Samstag, Christian Glatting, in St. Moritz aufhalten. Nach der Rückkehr möchte sie bei der Regensburger Gala (02.06.2012) die 5000m-Norm für die Deutschen Meisterschaften (17:00 min) unterbieten.
Sebastian Hallmann will seinen nächsten Auftritt nicht so lange aufschieben. Er möchte zeigen, was er zu leisten im Stande ist und ist sich sicher, dass da noch einiges mehr geht, als die 29:50,45 min, die er bei den Langstreckenmeisterschaften auf der Bahn präsentiert hat. Philipp Pflieger holte sich vergangenen Samstag in 28:45,76 min überraschend den Titel. Woran es bei Sebastian Hallmann genau gelegen hat, dass keine schnellere Zeit oder eine Medaille heraussprang, kann der Politikwissenschaftler nicht mit Gewissheit sagen. Sicher ist er sich aber, dass eine gute Saison folgen wird – trotz des mäßigen Einstiegs.
Dafür sprechen vor allem seine Trainingswerte. Bei den kommenden Einsätzen möchte er beweisen, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Wochen auch in den Ergebnislisten widerspiegeln kann. Am 23. Mai 2012 findet in Koblenz das „Mini – Internationales SCHOLARBOOK – Meeting“ statt, bei dem Sebastian Hallmann über 5000m teilnehmen wird.
Nach Ingalena Heucks starker Zeit und der den eigenen Ansprüchen nicht voll genügenden Leistungen für Sebastian Hallmann fehlt noch das Abschneiden von Georg Kinadeter. Der erfahrene Ausdauerspezialist ist bei der 10.000m DM mit realistischen Medaillenchancen in der M40 an den Start gegangen. Wirklich gelohnt hat sich die Reise für den zweifachen Familienvater aber nicht. „Ich hab zu spät gegessen und musste nach 2km aussteigen sehr ärgerlich, ein echter Anfängerfehler“, so sein emotionales Fazit. Beim Bayern-Cup am kommenden Wochenende geht er frisch und voll motiviert an den Start über die 5000m, für die er in diesem Mannschaftswettbewerb vorgesehen ist.
Wie Sepp Herbergersagen würde: Für alle drei gilt: „Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf“.

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