Bei der 40. und zum Leidwesen der Szene letzten Auflage des internationalen Eberstädter Hochsprung-Meetings hat LG-SWM-Athlet Tobias Potye 2,27 Meter überquert und damit seine persönliche Bestleistung egalisiert. Aufgestellt hatte der EM-Teilnehmer aus München diese Anfang Juni in Regensburg, womit er auch einen neuen bayerischen Rekord aufstellte. Im Gesamtklassement von Eberstadt wurde Potye Siebter einer hochklassig besetzten internationalen Konkurrenz, in der sich letztlich mit Landesrekord von 2,36 Metern der Australier Brandon Starc durchsetzte.

2100 Zuschauer sahen vor wunderbarer Kulisse unterm Eberfürst und bei strahlendem Sonnenschein wie der deutsche Vizemeister aus München im dritten Versuch zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere eine Höhe von 2,27 Meter meisterte. Für die 2,24 Meter, mit denen sich Europameister Mateusz Przybylko in die Ergebnisliste eintrug, hatte der 23-Jährige zuvor lediglich zwei Anläufe benötigt. Der Schützling von Sebastian Kneifel nahm dann auch noch die 2,30 Meter in Angriff und zeigte bei all seinen drei Versuchen, dass er diese Höhe durchaus überspringen kann. Gerade der dritte Sprung sah äußerst vielversprechend aus, die Latte fiel erst im letzten Augenblick. „Hätte ich jetzt noch einen vierten Versuch…“, meinte Potye im Anschluss. Kneifel freute sich über den Gala-Auftritt seines Sportlers, der nach der Europameisterschaft zunächst eine Trainingspause eingelegt hatte. Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen traut Potye durchaus zu, auf den Olympia-Zug 2020 aufzuspringen. Seinen wohl letzten Saison-Wettkampf will der 23-Jährige am kommenden Sonntag in Berlin im Rahmen des ISTAF absolvieren.

In Eberstadt waren noch zwei weitere LG-SWM-Aktive am Start. Beim Saisondebüt nach langer Verletzungspause überquerte Laura Gröll im U23-Wettbewerb 1,74 Meter, womit sich Kneifel sehr zufrieden zeigte. In der männlichen U23-Konkurrenz übersprang der diesjährige Deutsche Jugend- und Junioren-Meister Lucas Mihota 2,10 Meter und wurde Dritter.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Männer, U23 weiblich und U23 männlich.

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