Fabian Olbert von der LG Stadtwerke München hat das 100-Meter-Finale der U18-Europameisterschaften im ungarischen Györ mit einer Zeit von 10,74 Sekunden als Fünfter abgeschlossen. Der Schützling von Trainer Michael Ehrenreich erwischte zwar einen guten Start, verlor dann aber im zweiten Rennabschnitt deutlich gegenüber der Konkurrenz. Dennoch war es ein schöner Erfolg für Olbert, wenngleich er nach seinem Vorlaufsieg und nach der schnellsten Gesamtzeit aller drei Halbfinalläufe insgeheim mit einer Medaille geliebäugelt hatte. Zwei Hundertstelsekunden fehlten am Ende zu Bronze, das sich der Norweger Pal Haugen Lillefosse (10,72 Sekunden) sicherte. Gold ging an den Niederländer Raphael Bouju (10,64 Sekunden) vor dem Dominik Illovszky (10,70 Sekunden) aus dem gastgebenden Ungarn.

„Ich habe hinten raus richtig viel verloren. Ich weiß nicht genau, woran es gelegen hat“, erklärte Olbert nach seiner ersten internationalen Meisterschaft gegenüber leichtathletik.de. Der zweite deutsche Finalteilnehmer, Malte Stangenberg aus Jena, wurde in 10,87 Sekunden Achter.

Eine vollständige Ergebnisliste gibt es hier.

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