Countdown zu den nationalen Titelkämpfen läuft

Countdown zu den nationalen Titelkämpfen läuft

Die Wettkämpfe der vergangenen Tage haben gezeigt, dass die LG Stadtwerke München in sehr vielen Disziplinen hervorragend aufgestellt ist und die Coaches in den vergangenen Monaten erstklassige Arbeit geleistet haben. Die ersten nationalen Saisonhöhepunkte warten bereits wie die deutsche Meisterschaft der Männer und Frauen, die in knapp eineinhalb Wochen in Berlin starten wird.

Folksam Grand Prix, Sollentuna (Schweden)

Hochspringer Tobias Potye sicherte sich mit überfloppten  2,22 Metern den Sieg in der Männerkonkurrenz. Der Münchner lieferte einen nahezu perfekten Wettkampf ab und meisterte von 2,05 Meter bis einschließlich 2,22 Meter alle Höhen auf Anhieb. Dann wurde Potye mutig und ließ zuvor in seiner Laufbahn noch nie erreichte 2,28 Meter auflegen. Doch er hatte Pech, die Latte fiel bei sämtlichen drei Versuchen. „Ich bin ein wenig enttäuscht, dass es nicht geklappt hat. Aber ich habe gemerkt, dass es möglich ist. Alle Puzzleteile passen so langsam zusammen“, schrieb der Münchner auf seiner Instagram-Seite. 

PUMA fast legs, fast arms, Wetzlar

Samuel Werdecker ist für seinen 400-Meter-Auftritt in Berlin am übernächsten Wochenende bestens gerüstet. Dieses Mal bewältigte er die Bahnrunde in 47,17 Sekunden und blieb damit im Bereich seiner erst kürzlich erzielten Bestzeit von 46,99 Sekunden.

Tag der Überflieger, Essen

Sebastian Kottmann, der noch in der U20 startberechtigt ist, aber auch für Berlin gemeldet ist, steigerte seinen Hausrekord im Dreisprung auf nunmehr 15,16 Meter. Mit dieser Weite meldete er sich eindrucksvoll in der deutschen Jugendspitze zurück.

Sky`s the Limit, Zweibrücken

Lena Zintl, auch sie gehört der U20 an, nutzte die Gelegenheit, im Saarland Wettkampfpraxis zu bekommen. Zu Buche standen am Ende überquerte 3,65 Meter.

Abendsportfest, München

Der LG-SWM-Mitgliedsverein TSV Forstenried war Ausrichter dieses Events im Dantestadion. Die Ergebnisse etlicher Lokalmatadoren und -innen können sich sehen lassen. So gewann Giorgio Lombardi den 100-Metersprint der U18 in 11,24 Sekunden. Auch seine 200-Meterzeit von 22,51 Sekunden kann sich sehen lassen., Überzeugend war weiterhin der Auftritt von Cassian Holland-Moritz, der in der gleichen Altersstufe über 200-Meter 22,63 Sekunden unterwegs war. In der männlichen U20 zeigte 800-Meterspezialist Moritz Mühlpointner mit persönlicher Bestzeit von 51,49 Sekunden eine Verbesserung in der Unterdistanz.

Bei den Männern stachen die 10,81 Sekunden von Vincente Graiani im 100-Meterfinale hervor. Teamkollege Paul Walschburger beendete seinen Sprintvorlauf mit einer Zeit von 11,02 Sekunden, verzichtete dann aber auf den Endlauf. 

Erfreuliches gibt es auch vom U20-Nachwuchstalent Hannah Fleischmann zu berichten, die nach langer Verletzungspause allmählich wieder ins Rollen kommt und ihrer 100-Meter-Jahresbestzeit im Dantestadion auf nunmehr 12,06 Sekunden drückte. Svenja Pfetsch war in der Frauenklasse sogar noch sieben Hundertstel Sekunden schneller unterwegs.

Auch bei Lavinia Jürgens zeigt die Formkurve nach etlichen verletzungsbedingten Tiefschlägen über viele Monate nach oben: überquerte 1,75 Meter sollten der großgewachsenen Münchnerin Auftrieb für kommende Aufgaben geben. Juliane Früh jubelte über einen gelungenen Satz über 1,70 Meter. 

Überregional sehen lassen können sich weiterhin nie zuvor erreichte 53,33 Meter der U18-Hamnmerwerferin Lina Metschl.  

 

Foto: Moritz Mühlpointner 

 

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