Neben der Goldmedaille von Betina Gabler im Hammerwurf der W45 (siehe eigener Bericht) gab es bei der Senioren-WM im spanischen Malaga noch zwei weitere LG-SWM-Aktive mit einstelligen Platzierungen.

So schrammte Christoph Bischlager im Kugelstoßen der M35 als Vierter nur knapp an einer Medaille vorbei. Der weiteste Stoß des mehrfachen Gehörlosen-Weltmeisters wurde mit 14,51 Metern vermessen. Bischlager hatte im 20-köpfigen Teilnehmerfeld die fünftbeste Vorleistung vorzuweisen. Im Diskuswurf lief es für ihn, wie er selber einräumte, nicht so gut. Mit 42,06 Metern verfehlte Bischlager als Neunter den Endkampf um ganze 24 Zentimeter. „Im Diskus war die Konkurrenz wesentlich stärker als beim Kugelstoßen“, berichtete Bischlager, der seine Tagesbestleistung im ersten Versuch „mit einem Sicherheitswurf“ produzierte. Im zweiten Versuch zappelte der Diskus im Netz, im dritten war die Flugbahn „zu flach“ und zudem habe er ihn „beim Abwurf auch nicht richtig getroffen“.

Norbert Röhrle belegte im Speerwurf der M70 mit 33,75 Metern Rang fünf. Im Bereich seiner Saisonbestweite hätte er im Kampf um Bronze durchaus ein Wörtchen mitreden können.

Und es gab noch drei weitere LG-SWM-Starts in Malaga: Andreas Brünnert landete im Halbmarathon der Altersklasse M35 mit einer Zeit von 1:19,36 Stunden auf Rang 18. Sabine Kurtenacker schloss ihren 800-Meter-Vorlauf als Neunte in 2:45,57 Minuten ab, was in der Endabrechnung Rang 35 bedeutete. Für Rainer Förster war der Zehnkampf der M70 bereits nach dem 100-Meter-Lauf verletzungsbedingt beendet.

Vollständige Ergebnisse gibt es hier.

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