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„Mir fehlen die Worte“, schrieb 400-Meter-Hürden-Ass Tobias Giehl auf seiner Facebook-Seite und meinte damit jene 49,48 Sekunden, die er am Sonntag (10.7.) als Gaststarter bei der Westdeutschen Meisterschaft in Mönchengladbach erzielt hatte. 49,40 Sekunden sind für die Teilnahme an den Olympischen Spielen gefordert.

Die Zeit bedeutete zwar eine erneute Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um weitere zwei Hundertstelsekunden, doch sie war immer noch um winzige acht Hundertstel zu langsam, um auf den letzten Drücker noch die vorgegebene Olympia-Norm für Rio zu unterbieten. Nun heißt es abwarten, ob der DLV angesichts der doch sehr geringen Differenz bei seiner morgigen allerletzten Vorschlagsrunde doch Gnade vor Recht ergehen lässt. Die Fans der LG Stadtwerke München drücken Tobi nun alle Daumen, dass es doch noch mit dem Brasilien-Trip klappt.