Christina Hering von der LG Stadtwerke München
„Es hat Spaß gemacht“, sagt Christina Hering nach ihrer zweiten WM, Foto: Gladys Chai von der Laage

Als Siebte ihres Halbfinallaufs verpasste die Münchnerin Christina Hering am Freitagabend in London den Einzug in das 800-Meter-Finale. Die dreifache deutsche Meisterin von der LG Stadtwerke München kam nach 2:02,69 Minuten ins Ziel – für ein Weiterkommen über die Zeit hätte die 22-Jährige unter zwei Minuten laufen müssen. Am Vortag hatte sie sich mit ihrem zweitschnellsten Rennen der Saison in 2:01,13 Minuten für ihr zweites WM-Halbfinale nach Peking im Jahr 2015 qualifiziert.

Nachdem Hering am Donnerstag noch vom schnellsten aller sechs Vorläufe profitierte, erwischte sie an diesem Abend das langsamste der drei Halbfinals. Nach einer 60er-Durchlaufzeit bei 400 Metern folgte eine deutliche Tempoverschärfung durch die Führenden um die Olympia-Zweite Francine Niyonsaba aus Burundi, die Hering nicht überraschte. Dennoch war sie gefordert den Anschluss zu halten und konnte schließlich mit einer starken Zielgerade wieder aufschließen. Durchgesetzt haben sich die beiden Favoritinnen: Niyonsaba gewann in 2:01,11 Minuten vor der Kenianerin Margaret Wambui (2:01,19).

Hering zeigte sich nach ihrem WM-Aus keineswegs enttäuscht. Sie betonte, dass sie Lust auf mehr bekommen habe und muss sich dafür auch nicht lange gedulden. Bereits in der kommenden Woche reist sie zur Universiade nach Taipeh (Taiwan).

Der Startschuss zum WM-Finale über 800 Meter der Frauen fällt am Sonntag um 21:10 Uhr. Die vollständigen Ergebnisse der 800-Meter-Halbfinals finden Sie hier.

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