Die M30-Mannschaft der LG Stadtwerke München wurde bei der Team-DM 2016 Zweiter
Die M30-Formation der LG Stadtwerke München hat beim nationalen Endkampf der Team-DM in Essen Rang zwei belegt. Die M70 wurde Sechster.

„Ein Superresultat“, freute sich Klaus Löbel, Teamchef der LG-Jungsenioren M30, die alle den Jahrgängen 1986 bis 1977 angehören und sich selbst ironisch als „ewige Talente“ bezeichnen. Im Verlauf dieses Wettkampfs, bei dem acht Disziplinen zu absolvieren waren, wechselten sich die LG Stadtwerke und Phönix Lübeck zwischenzeitlich immer wieder in der Führung ab. Erst in der vorletzten Disziplin Diskuswurf konnten die hier bärenstark aufgestellten Norddeutschen den entscheidenden Vorsprung herausholen. Am Ende gewann Lübeck mit 9660 Zählern knapp vor den Münchnern (9598 Punkte) sowie Titelverteidiger LT DSHS Köln (9494 Punkte).

Pechvogel aus Münchner Sicht war bei dieser Veranstaltung eindeutig Andreas Lindenmaier, der nach mühelos überfloppten 1,60 Metern im Hochsprung aufgrund eines Hexenschusses den Wettkampf vorzeitig beenden musste. „Er hat sich am meisten darüber geärgert“, sagte Löbel, der sich besonders über den „Teamspirit“ innerhalb des Teams gefreut hat: „Jeder hat jeden angefeuert. Alle wollen nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein.“

Die M70-Generation der LG Stadtwerke beendete ihren Wettkampf als Sechster. Teamsprecher Günter Urban hatte schon im Vorfeld erklärt, es gehe hier einzig um die Teilnahme. Zwei der nur aus vier Personen bestehenden Formation (Günter Urban, Rudolf Schneider) sind bereits in der M80-Altersklasse startberechtigt. Die Münchner 4×100-Meterstaffel wurde zu allem Überfluss auch noch disqualifiziert und bekam deswegen null Punkte gutgeschrieben.

Hier gibt es die vollständigen Ergebnisse der Mannschaften.

Foto: Tom Rieger (v.l. stehend: Christoph Bischlager, Andreas Lindenmaier, Klaus Löbel, Andreas Döring, Sebastian Kirchner; v.l. knieend: Thomas Rieger, Andreas Brünnert, Andreas Woth, Sven Schreiber, Marco Rommeis; es fehlt Bodo Banischewski)