Drei Medaillen für den Wurf bei U16-DM in Bremen

Drei Medaillen für den Wurf bei U16-DM in Bremen

Mit drei Medaillen im Gepäck sind die jungen Müncherinnen und Münchner von den Deutschen Jugend-U16-Meisterschaften in Bremen zurückgekehrt. Neue deutsche Vizemeisterin im Diskuswurf wurde Antonia Schulze. Im Kugelstoß gingen zwei Medaillen von bronzenem Glanz an die LG Stadtwerke München.

Antonia Schulze von der LG Stadtwerke München
Eine Verbesserung um knapp drei Meter bescherte Antonia Schulze die deutsche Vizemeisterschaft im Diskuswurf, Foto: Claus Habermann

Um ein Haar wäre Schulze bei der Siegerehrung auf höchste Treppchen gebeten worden. Mit ihren 37,43 Metern aus dem zweiten Durchgang lag die 15-Jährige, die mit einer Bestleistung von 34,55 Metern angereist war und sich zu ihrem Saisonhöhepunkt deutlich steigerte, in der Diskuswurf-Entscheidung lange in Führung. Erst im letzten Versuch wurde sie von Marie-Sophie Macke (TV Wattenscheid) mit einer Weite von 37,60 Metern noch überboten.

Wie Schulze werden auch die beiden Bronzegewinner im Kugelstoß von Andreas Bücheler trainiert. Julika Bonewit sicherte beim Sieg von Svenja Steingens (14,78 Meter, LG Eintracht Frankfurt) mit einer Weite von 14,06 Metern den dritten Platz. Trainingspartner Mikosch Dahmen schob sich im vierten Durchgang mit einem Stoß auf 15,78 Meter, eine neue persönliche Bestweite, auf den Bronzerang und war von diesem auch nicht mehr zu verdrängen. Souveräner Sieger wurde Lukas Schober (16,42 Meter, SG Weißig 1861), der zudem die Diskus-Konkurrenz gewann.

Schulze belegte im Kugelstoßen mit 13,30 Metern weiterhin Platz fünf. Bonewit verfehlte im Diskuswurf als Neunte mit 31,79 Metern den Endkampf um gerade einen Rang.

Mathias Morbitzer, Finn Reichenberger, Fabian Kutscha und Maximilian Kauwertz von der LG Stadtwerke München
Mathias Morbitzer, Finn Reichenberger, Fabian Kutscha und Maximilian Kauwertz (v.l.n.r.) bildeten mit drei 2005er-Jahrgängen die jüngste U16-Staffel in Bremen, Foto: Markus Morbitzer

Am Start war auch eine männliche 4×100-Staffel – die nominell jüngste unter den 30 teilnehmenden Quartetten. Fabian Kutscha, Finn Reichenberger, Mathias Morbitzer und Maximilian Kauwertz qualifizierten sich mit ihrer Vorlaufzeit von 46,34 Sekunden für das B-Finale, das sie mit einer Zeit von 46,61 Sekunden als Fünfte abschlossen.

Des Weiteren hatte die LG SWM jeweils einen Startplatz über 300-Meter-Hürden gebucht. Allerdings reichte es weder für Taro Ernst (43,81 Sekunden) noch für Anna Schneider (53,32 Sekunden) für den Finaleinzug.

Eine vollständige Ergebnisliste gibt es hier.

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