Christina Hering feilt in Kenia an der Form für die Olympia-Saison

Christina Hering feilt in Kenia an der Form für die Olympia-Saison

Vom 5. bis zum 27. Januar trainiert 800-Meter-Läuferin Christina Hering im kenianischen Iten um sich auf die kommende Saison vorzubereiten.

Ursprünglich war eigentlich ein Trainingscamp in Südafrika geplant, das aufgrund der neuen Corona-Virusvariante und gecancelter Flüge nicht stattfinden kann. Nach der Absage entschied sich die Münchener Mittelstreckenläuferin kurzerhand, Hindernisläuferin und zweifache WM-Bronzemedaillen-Gewinnerin Gesa Felicitas Krause nach Kenia zu begleiten. Mit der gewählten Alternative hat Christina Hering bereits im Herbst 2019 gute Erfahrungen gemacht.

Höhentrainingslager schlagen bei mir hervorragend an. Außerdem ist es eine perfekte Gelegenheit, den kalten Temperaturen und den glatten Böden in Deutschland zu entfliehen. Gesa und ich verstehen uns ausgesprochen gut und es hat auch trainingstechnisch super gepasst. Auch wenn sie mehr Kilometer macht als ich, können wir in der momentanen Trainingsphase einige Einheiten zusammen absolvieren.

Aufgrund zahlreicher Erfolge von Läufern, die aus dem 4000-Einwohner-Ort stammen bzw. dort trainieren, wird er auch „Heimat der Champions“ genannt. Iten ist 320 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nairobi auf 2400 Meter Höhe gelegen. Durch die Höhenlage bilden sich im Körper mehr rote Blutkörperchen, die die Ausdauerleistung fördern.

Ich möchte optimal vorbereitet sein, wenn die Olympischen Spiele stattfinden.

Neben Christina Hering und Gesa Felicitas Krause hoffen weitere DLV-Topathleten, dass sie von den erstklassigen Bedingungen vor Ort profitieren. 

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