Normalerweise findet man unter der Rubrik „Lauf“ immer die beiden Münchner Lokalmatadorinnen Christina Hering und Katharina Trost. Da diese jedoch beim 35. Ludwig-Jall-Sportfest im Münchner Dantestadion ihre Tempohärte über 400 Meter (Sprint) testen wollen, wird es über die doppelte Stadionrunde, sprich die 800 Meter, diesmal eine auswärtige Siegerin geben. Dass die Zeiten deshalb nicht unbedingt langsam werden müssen, verspricht schon ein Blick auf die bislang gemeldeten Starterinnen. Jennifer Hauke (SCC Berlin) steht mit einer Bestzeit von 2:04,56 Minuten zu Buche. Zu beachten sein werden auch Sophia Volkmer (TV Wetzlar), die Österreicherin Caroline Bredlinger, Alina Schönherr (LSV Schmölln), die Jugendliche Jasmin Kuehnast (SC Potsdam), André Noa (SV Stuttgarter Kickers) sowie Goh Chui Ling aus Malaysia. Im Rennen der weiblichen Jugend startet neben Célestine Angelys (LG Stadtwerke München) auch die Deutschen Jugendhallenmeisterin von 2020, Nele Göhl (LG Eckental).

Über 3000 Meter bei den Frauen versucht Rosalie Hausdorf (LG Stadtwerke München), sich wieder ein Stücken weiter in Richtung Zehn-Minuten-Marke vorzuarbeiten. An Anna Drexler (LG Passau), die mit einem Hausrekord von 9:48,89 Minuten zu Buche steht, wird sie diesmal noch nicht ganz herankommen. Bei den Männern steht über dieselbe Distanz ein spannender Dreikampf bevor, der sich zu einer inoffiziellen Vereinsmeisterschaften der LG Stadtwerke München entwickeln könnte. Die Rollen dürften sich dabei wie folgt aufteilen: Dimitrios Tsakalos (8:40,94 Minuten) ist der Gejagte, Felix Luckner (8:44,21 Minuten) und Johann Ioannou-Nikolaides (8:54,29 Minuten) wollen ihnso gut es irgendwie geht in Bedrängnis bringen. Über 800 Meter sollte Johannes Erhardt (LA Mittlere Isar) wieder eine Zeit in Richtung 1:50 Minuten erzielen können.