U23 DM: LG SWM holt 6 Medaillen

U23 DM: LG SWM holt 6 Medaillen

Die deutsche U23-Meisterschaft im Wattenscheider Lohrheidestadion ist für die LG Stadtwerke München sehr erfolgreich verlaufen. Zu Buche standen nach diesem zweitägigen Event zwei Titel, drei Vizemeisterschaften und ein dritter Rang.

Fabian Olbert, Yannick Wolf, Florian Knerlein und Vincente Graiani beendeten ihr Staffelrennen über 4×100-Meter nach 40,27 Sekunden und wurden für diese exzellente Zeit mit Platz eins vor dem hoch eingeschätzten SCC Berlin (41,11 Sekunden) belohnt.

Einer aus diesem Quartett darf sich nun sogar deutscher U23-Doppelmeister nennen: Vincente Graiani gewann auch noch das 400-Meter-Einzelrennen und konnte in einem packenden Finale mit 47,21 Sekunden seinen Rivalen Kevin Joite (Dresdner SC/47,42 Sekunden) in Schach halten. Bereits im Vorlauf hatte Graiani mit der schnellsten Zeit (47,88 Sekunden) seine Siegansprüche angemeldet.

Gleich drei Medaillen mit silberner Couleur im Gepäck hatte nach diesen Titelkämpfen Tina Benzinger. Gemeinsam mit Viola John, Svenja Pfetsch und Schlussläuferin Hannah Fleischmann wurde die auf der zweiten Position eingesetzte Benzinger Zweite im 4×100-Meter-Staffelrennen.

Tina Benzinger zeigte sich dann auch in Einzelrennen in exzellenter Form: am ersten Wettkampftag standen die 100-Meter auf dem Programm. Benzinger gewann ihren Vorlauf sicher in 11,75 Sekunden und überzeugte auch im Zwischenlauf mit 11,63 Sekunden. Im Endlauf blieben die Uhren dann bei 11,60 Sekunden stehen und einzig Tabea Prepens (TV Cloppenburg) war in 11,42 Sekunden eher im Ziel.

Benzinger war indes nicht die einzige LG-SWM-Sportlerin, die im 100-Meterfinale ihren Startblock einstellen durfte. Den Sprung unter die Top 8 hatte auch Hannah Fleischmann geschafft, die in diesem Endlauf als Sechste 11,89 Sekunden unterwegs war.  Erfreulich war auch das Abschneiden zweier weiterer 100-Metersprintasse der LG SWM: sowohl Viola John (11,97 Sekunden) als auch Svenja Pfetsch (12,12 Sekunden) gelang ebenfalls der Sprung ins Halbfinale.

Auch über 200-Meter deutete sich nach den Vorläufen ein Showdown zwischen Benzinger und Prepens an, die jeweils ihre Rennen gewannen. Benzinger war hier 23,77 Sekunden unterwegs. Obwohl die Wahler-Athletin alles gab und bis zum letzten Meter kämpfte, setzte sich in der Entscheidung indes abermals Dauerrivalin Prepens mit 23,30 Sekunden durch. Benzinger hatte im Ziel aber allen Grund zur Freude, da sie mit 23,63 Sekunden eine persönliche Bestzeit aufstellte.

Platz drei im Hochsprung herausgekommen ist für Hochspringerin Lavinja Jürgens, die 1,78 Meter überquerte und nach einer Saison voller Höhen und Tiefen ebenfalls ein Happy-End hatte.

Die Diskuswurf-Konkurrenz als Sechster beendet hat Alexander Schaller (53,43 Meter).

Dreispringer Jannis Leisching wurde mit einer Weite von 13,94 Metern Siebter.

Linus Limmer (63,91 Meter) hat den Speerwurf auf Position acht abgeschlossen.

Trotz seines Staffelsieges wird Sprinter Yannick Wolf mit gemischten Gefühlen an diese Meisterschaft zurückdenken: denn nach vielversprechender 100-Meter-Vorlaufzeit von 10,49 Sekunden – niemand unterbot diese Leistung – wurde Wolf im Halbfinale aufgrund eines Fehlstarts disqualifiziert. Florian Knerlein war dank 10,81 Sekunden ebenfalls der Sprung in die Vorentscheidung gelungen, die er als Sechster mit 10,75 Sekunden abschloss.

Fotos: Theo Kiefner

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