Für Dreispringer Paul Walschburger von der LG Stadtwerke München endete am Samstag, 8. Mai, in Dresden eine schier unendliche verletzungsbedingte Wettkampfpause. Im August 2019 bestritt der inzwischen 23-jährige deutsche Jugend- und Juniorenmeister im Berliner Olympiastadion seinen letzten Wettkampf – und zwar Trotz eines Bänderrisses im Sprunggelenk. Es folgten neben einer OP und langwieriger Reha noch zahlreiche weitere Rückschläge, bevor er sich nun endlich beim Jugendmeeting des Dresdner SC im Heinz-Steyer-Stadion zurückmelden konnte. Walschburger brachte auch angesichts technischer Umstellungen prompt eine klasse Weite von 15,41 Meter zustande. Sein Trainingspartner, der vierfache Deutsche Meister und Europameister von 2016, Max Heß, kam als Sieger des Wettbewerbs auf 15,89 Meter. Dass Walschburgers beste Weite kein Ausreißer nach oben war, unterstreicht ein weiterer Versuch auf 15,31 Metern.

Im Einsatz war in Dresden auch der Münchner U20-Sprinter Florian Knerlein, der mit der DLV-Nationalstaffel dieser Altersstufe einen Testwettkampf absolvierte. Doch das Quartett kam zwei Mal nicht ins Ziel. Bei seinem Saisoneinstieg über 200 Meter war Knerlein, dreifacher deutscher U18-Meister von 2019, dann 22,27 Sekunden unterwegs.

Alle Ergebnisse des DSC Jugendmeetings gibt es hier.

Beitragsbild: Theo Kiefner