Der hochrangig besetzte Düsseldorf-Marathon(29.04.2012) wurde von einigen deutschen Topläufern ausgewählt, um dort die Olympianorm in Angriff zu nehmen. Auch zwei Münchner wollten beim METRO GROUP-Marathon die 42,195 km bestmöglich bewältigen. Jan Müller (2:28:07 h) und Michael Woth 2:45:31 h) vertraten in NRW die Fahnen der LG Stadtwerke München äußerst erfolgreich.
Der hochrangig besetzte Düsseldorf-Marathon(29.04.2012) wurde von einigen deutschen Topläufern ausgewählt, um dort die Olympianorm in Angriff zu nehmen. Auch zwei Münchner wollten beim METRO GROUP-Marathon die 42,195 km bestmöglich bewältigen. Jan Müller (2:28:07 h) und Michael Worth 2:45:31 h) vertraten in NRW die Fahnen der LG Stadtwerke München äußerst erfolgreich.
Für die deutschen Spitzenläufer dagegen lief am 29.April nicht alles nach Plan. Anna Hahner (2:30,14 h) lieferte zwar ein hervorragendes Rennen ab, schrammte jedoch um 14 Sekunden an der Olympianorm vorbei. Olympia-Aspirant Jan Fitschen musste in Düsseldorf bei Kilometer 25 verletzungsbedingt aussteigen. Damit ist der Traum von London für ihn wohl endgültig geplatzt.
Die zweiköpfige LG Stadtwerke Münchner-Fraktion konnte in der NRW-Landeshauptstadt ihre persönlichen Ziele realisieren.
Die Formkurve von Michael Woth zeigte schon bei der Halbmarathon-DM (15.04. Griesheim) nach oben, dort lief er nach 1:16:51 h über den Zielstrich. Die doppelte Distanz meisterte er am vergangenen Wochenende in 2:45:31 h. Besonders profitiert hat er vom gemeinsamen Training mit Vereinskamerad Jan Müller.
Jan Müller hat sich akribisch auf den Düsseldorf-Marathon vorbereitet und wollte unbedingt seine Bestleistung vom München Marathon 2011 von 2:29:40 h unterbieten. Bei fast optimalen Laufbedingungen von ca. 16 Grad und bedecktem Himmel lief er das erste Viertel der Distanz in der Gruppe mit Anna Hahner und ihren drei Tempomachern. Als das Tempo etwas langsamer wurde, schloss sich der Sportwissenschaftler im nächsten Rennabschnitt einigen Läufern aus Weißrussland an, die zu diesem Zeitpunkt zum Überholen ansetzten. Die Halbmarathonstrecke wurde nach 1:13:49 h passiert. „Ab da war mir das Tempo von 3:26/km etwas zu schnell, und ich musste die Truppe leider ziehen lassen. Ab diesem Zeitpunkt war ich auf mich alleine gestellt. Besonders schwer wurde es zwischen Kilometern 30-36“, so der Rennbericht des Marathonis.
Dank einer Weißrussin, die ebenfalls aus der kleinen Gruppe zurückgefallen war, konnten sie auf den letzten drei Kilometern zu zweit gemeinsam noch einmal Fahrt aufnehmen. „Sie hat mich quasi mit ins Ziel geschleppt“, lautete sein Kommentar über den Schlusspart. Den Zielbogen erreichten beide nach 2:28:07 h.
Das ist zwar nicht die Olympianorm – mit dieser Zeit blieb Müller aber über anderthalb Minuten unter seiner persönlichen Vorgabe. Auf der aktuellen Deutschen Bestenliste steht er mit dieser Leistung in den Top-Ten.

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