20,46 Meter für die Geschichtsbücher – LG SWM mit Meistertitel und Medaillenerfolgen

Mit einem Deutschen Meistertitel, zwei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille kehrt die LG SWM von den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund zurück. Neben den Podestplätzen zeigte das Team mehrere Final- und Top-8-Ergebnisse und bestätigte damit seine starke nationale Position.

Für das sportliche Highlight sorgte Georg Harpf im Kugelstoßen der Männer. Mit herausragenden 20,46 Metern sicherte er sich nicht nur den Titel des Deutschen Hallenmeisters, sondern stellte gleichzeitig eine persönliche Bestleistung sowie einen neuen bayerischen Rekord auf. Die Weite bedeutet zudem die zweitbeste jemals in einer deutschen Halle gestoßene Weite – ein Ausrufezeichen auf nationaler Ebene.

Georg Harpf / Foto: Theo Kiefner

Auch im Kugelstoßen der Frauen überzeugte Helena Kopp. Mit 16,69 Metern erzielte sie pünktlich zum Saisonhöhepunkt eine persönliche Bestleistung und belegte einen starken vierten Platz in einem hochklassigen Wettbewerb. Zum Kugelstoßen der Männer und Frauen gilt ein besonderer Glückwunsch Trainer Andreas Bücherle, der seine Athletinnen und Athleten punktgenau auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet hat.

Helena Kopp / Foto: Theo Kiefner

Über 1.500 Meter lief Tobias Tent in 3:40,69 Minuten zu Silber. In einem taktisch anspruchsvollen Rennen behauptete sich der noch junge Athlet souverän in der Spitzengruppe und bestätigte einmal mehr sein großes Potenzial auf nationaler Bühne.

Tobias Tent / Foto: Theo Kiefner

Über 200 Meter erreichten gleich drei Athleten der LG SWM das Finale. Karl Gattinger sprintete mit persönlicher Bestleistung von 21,06 Sekunden zur Silbermedaille. Maximilian Achhammer sicherte sich mit 21,27 Sekunden Bronze. Jonas Grundei belegte mit 21,66 Sekunden Rang fünf; bereits im Vorlauf hatte er mit 21,47 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Leider verletzte sich Karl Gattinger beim Zieleinlauf und musste auf seinen Einsatz in der 4×200-Meter-Staffel verzichten.

Karl Gattinger & Maximilian Achammer / Foto: Theo Kiefner

Durch die kurzfristige Umstellung nach der Verletzung musste die LG SWM ihre beiden gemeldeten Staffeln neu formieren. Die erste Staffel erkämpfte sich in einem hochklassigen Rennen die Silbermedaille. Die zweite Staffel verpasste die Bronzemedaille denkbar knapp um lediglich fünf Hundertstelsekunden und belegte Rang vier – ein extrem enges Staffelrennen mit starkem Ausgang für die LG SWM.

Über 400 Meter belegte Thilo Traue einen starken siebten Platz. Besonders bemerkenswert: Nur eine Zehntelsekunde fehlte ihm auf Rang drei – ein Beleg für die enorme Leistungsdichte in diesem Finale.

Im Dreisprung belegte U20-Deutscher Meister Benedikt Maurer mit 15,34m Platz fünf, musste den Wettkampf jedoch aufgrund muskulärer Probleme vorzeitig beenden.

Weitere Auftritte verzeichnete die LG SWM über 60 Meter der Männer mit Karl Gattinger (6,87), Maximilian Achhammer (6,88) und Maximilian Brantl (6,91) im Vorlauf. Amelie-Sophie Lederer startete über 60 Meter (6,61) der Frauen im Vorlauf. Daniel Schwab (21,79) und Carlos Schirmer (22,26) traten über 200 Meter in den Vorläufen an. Über 400 Meter waren neben Thilo Traue auch Carlos Schirmer (47,95), Sebastian Kottmann (47,67 PB) und Samuel Werdecker (DQ) am Start. Jonas Storch lief den Vorlauf über 800 Meter der Männer in 1:53,36. Bei den Frauen starteten Nele Göhl (2:11,36) und Carolin Bothe (2:12,98) über 800 Meter in den Vorläufen. Julia Hoff verpasste über 1.500 Meter nach einem starken Vorlauf (3:34,13) nur knapp den Finaleinzug. In den Vorläufen über 60 Meter Hürden gingen Jannick Straub (8,29) sowie Nike Praetzel (8,45) an den Start.

Geschäftsführerin Julia Riedl zog ein positives Fazit: „Das war eine sehr starke Teamleistung. Ich bin stolz auf unser gesamtes Team. Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten sowie an unsere Trainer – diese Ergebnisse sind das Resultat harter Arbeit und großem Zusammenhalt.“

Mit einem Deutschen Meistertitel und mehreren Medaillen hat die LG SWM in Dortmund eindrucksvoll Präsenz gezeigt und einmal mehr ihre Qualität im nationalen Vergleich unter Beweis gestellt.