Jonas Bonewit von der LG Stadtwerke München
Jonas Bonewit blieb bei der U23-EM unter seinen Möglichkeiten, Foto: Theo Kiefner

Bei den U23-Europameisterschaften im polnischen Bydgoszcz, die heute zu Ende gehen, haben Hochspringer Tobias Potye und Speerwerfer Jonas Bonewit die Endkämpfe am Samstag jeweils als Zehnte beendet.

Der von Manfred Knopp gecoachte Potye übersprang 2,05 und 2,10 Meter auf Anhieb, um dann bei 2,15 Meter drei Fehlversuche hinzulegen. Den Grund für sein frühes Aus im Finale hatte der U20-Europameister von 2013 schnell ausgemacht: „Mein Anlauf muss dringend in die Reparatur“, sagte der Münchner gegenüber leichtathletik.de. 2,25 Meter hatte Potye in dieser Saison schon gemeistert, für den EM-Titel genügte dem Weißrussen Dzmitry Nabokau am Samstagabend in Bydgoszcz eine Höhe von 2,24 Meter.

Der Deutsche U23-Meister Jonas Bonewit blieb im Finale ebenfalls unter seinen Möglichkeiten. Die ersten Versuche des Schützlings von Stephan Seeck landeten bei 67,59 Meter beziehungsweise 66,58 Meter. Im dritten Durchgang folgte zwar eine deutliche Steigerung auf 73,24 Meter, für die Runde der besten Acht reichte es dennoch nicht. „Ich mache auf dem Aufwärmplatz alles richtig, kann es im Stadion aber nicht umsetzen. Es ist frustrierend, wenn beim Saisonhöhepunkt eine solche Leistung herauskommt“, resümierte der 21-Jährige. Mit seiner Bestweite von 78,13 Metern aus dem März dieses Jahres hätte Bonewit um die Medaillen mitgeworfen. Neuer Europameister wurde Norbert Rivasz-Toth aus Ungarn mit einem Wurf auf 83,08 Meter.

Insgesamt vier Aktive hatte die LG Stadtwerke München für das DLV-Aufgebot zur U23-EM abgestellt. Hürdensprinterin Paulina Huber, die an einer Fußverletzung laboriert, war am Freitag im Vorlauf ausgeschieden. Ähnlich erging als Kugelstoßer Valentin Döbler, der den Finaleinzug am Donnerstag verpasste.

Vollständige Ergebnislisten der U23-EM gibt es hier.

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