Paulina Huber von der LG Stadtwerke München
Paulina Huber (Mitte) beim Gewinn der Silbermedaille bei der U23-DM, Foto: Theo Kiefner

Für 100-Meter-Hürden-Läuferin Paulina Huber sind die U23-Europameisterschaften in Bygoszcz (Polen) bereits nach den Vorläufen beendet. Die 19-Jährige hatte mit einer Fußverletzung zu kämpfen und kam so am Vormittag nicht über eine Zeit von 13,86 Sekunden hinaus. Diese bescherte ihr Platz sechs ihres Vorlaufs und Gesamtrang 21. Die besten 16 Läuferinnen haben sich für das Halbfinale qualifiziert.

„Ich konnte gar nicht richtig mit dem Nachziehbein abdrücken. So bleibt man halt eine halbe Sekunde über seiner Bestzeit (13,38s, d. Red),“ konstatierte die deutsche U23-Vizemeisterin nach ihrem Lauf. „Somit konnte ich absolut nicht das abrufen, was ich drauf habe. Die Verletzung hat mir einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht und mich in diesem Jahr nicht nur bei den letzten beiden Wettkämpfen, sondern auch in der Vorbereitung enorm behindert.“

Heimtrainer Balthasar Bischlager ist dennoch froh, dass es sein Schützling trotz der Einschränkungen bereits im ersten U23-Jahr zu den internationalen Titelkämpfen geschafft hat: „Das wird uns ein großer Ansporn für die nächsten Jahre sein.“

Kleiner Trost: In zwei Jahren ist die Münchnerin weiterhin in dieser Altersstufe startberechtigt. Damit hat sie die Chance, erneut bei den U23-Europameisterschaften an den Start zu gehen.

 

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