Auf Rang sieben hat Christina Hering von der LG Stadtwerke München das 800-Meter-Finale der Universiade im taiwanesischen Taipeh beendet. Nach annähernd zwanzig Rennen endet für die 22-Jährige an dieser Stelle eine insgesamt sehr erfolgreiche Freiluftsaison.

Hering löste ihr Versprechen ein und ging das Rennen couragiert an. Nach 400 Metern und einer Durchgangszeit von knapp 62 Sekunden rangierte sie als Fünfte inmitten des Feldes in aussichtsreicher Position. Bis 600 Meter konnte die groß gewachsene Münchnerin das nun erhöhte Tempo der Konkurrenz auch mühelos mitgehen. Doch der Kräfteverschleiß von immerhin drei Rennen an drei aufeinanderfolgenden Tagen war der deutschen Meisterin dann allmählich anzusehen und wie schon im Halbfinale, in dem sie außen laufend zudem viele Extrameter absolvierte, konnte sie ihre Spurtstärke auf der Zielgerade nicht abrufen. 2:04,76 Minuten zeigte die Stoppuhr am Ende für die LG-SWM-Athletin an, die ihr erklärtes Ziel, die Endlaufteilnahme, erreicht hatte.

Die Siegerin Rose Almanza Blanco aus Kuba wurde wegen einer regelwidrigen Bahnübertretung nachträglich disqualifiziert. Neue Studenten-Weltmeisterin ist die Ukrainerin Olga Liakhova (2:03,11 Minuten).

Das vollständige Ergebnis des 800-Meter-Finales der Frauen gibt es hier. Alle Resultate der Leichtathletik-Wettbewerbe der Sommer-Universiade finden Sie hier.

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