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Leichtathletik News der LG SWM

Marathon DM - M45-Silber für Klaus Mannweiler

Strahlendes Herbstwetter erwartete die Läuferinnen und Läufer am Sonntagmorgen zum München-Marathon. Während die Einzeltitel an Tobias Schreindl (Passau) und Steffi Volke (Regensburg) gingen, kämpften sich auch einige Athleten der LG Stadtwerke München über die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die bayerische Landeshauptstadt.

Besonders gut schlug sich Klaus Mannweiler, der in der M45 mit einer starken Zeit von 2:40,56h Silber gewann.

Das hoch eingeschätze Damen-Team konnte den Ausfall von Bianca Meyer, die wegen einer Virusinfektion passen musste, nicht kompensieren. So belegten Julia Scholz, die bei ihrem Debüt knapp über 3 Stunden blieb, Anita Hörmann und Jessica Lewerenz Platz 6.

Bayerische Strasse Erding - Hildebrand holt Silber

Über 200 Teilnehmer gingen bei der diesjährigen bayerischen Straßenlaufmeisterschaft in Erding bei sonnigen Temparaturen und nur wenige Stunden nach dem spektakulären Marathon von Berlin an den Start. An der Spitze des Rennens entwickelte sich ein spannendes Duell, das letztendlich Tobias Gröbl von der LG Zusam als Sieger vor LG Stadtwerke München-Athlet Hansi Hillebrand (31:11min) für sich entscheiden konnte.

Hillebrand bewies seine gute Form, die er vor zwei Wochen beim Halbmarathon in Karlsruhe mit einer Bestzeit 1:08,00h angedeutet hatte. Eine schwieriger Kurs mit vielen Ecken und Kopfsteinpflasterpassagen und zahlreiche Überrundungen auf der 5mal zu durchlaufenden 2km-Runde waren für schnelle Zeiten nicht gerade förderlich.

Den hervorragenden vierten Platz erreichte Florian Pastzor (32:42), der namhafte Konkurrenten, wie z.B. Heiko Middelhoff (Ingolstadt) oder Rene Mantee (Regensburg) hinter sich lassen konnte und zusammen mit Hansi Hillebrand und Jürgen Sonneck (2. Platz in der M 50) den Mannschaftstitel mit der LG Stadtwerke München holen konnte.

Bei den Frauen wurde Claire Perrin insgesamt Sechste und bewies damit, dass die LG Stadtwerke München bei den Frauen immer ein Wort in der bayerischen Spitze mitzureden hat.  

(Komplette Ergebnisse)

Die LG SWM unterstützt den HVB Club Run

Die Läufer der LG Stadtwerke München unterstützen den I. HVB Club Run. Der Lauf "powered by LG Stadtwerke München" findet erstmalig am 26.10.2014 statt.

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DM-Team Essen

In bester Stimmung kehrte die LG-Stadtwerke-Abordnung von der deutschen Team-Meisterschaft der Senioren aus Essen zurück: Die von Klaus Löbel betreute Formation der Altersklasse M 30/35 holte wie im Vorjahr Rang zwei, ließ lediglich dem dominierenden Team der Sporthochschule Köln den Vortritt. Dauerrivale Kreuztal/Kindelsberg, Abonnementsmeister der letzten Jahre, wurde auf Rang drei verwiesen. Die weiteren drei gestarteten Teams landeten weit abgeschlagen hinter dem Führungstrio.

Insgesamt 15 LG-Aktive waren in Essen am Start. Sepp Forster, Andreas Döring, Philipp Dörr, Tobias Schäpe, Oliver Humpert, Andre Naumann, Lars Brückner, Sven Schreiber, Marco Rommeis, Stefan Frick, Andreas Brünnert, Bodo Banischewski, Jan Lettenmaier, Christoph Deutschenbaur, Andreas Lindenmaier vertraten die LG in den insgesamt neun Disziplinen optimal.

Dabei musste Löbel aufgrund verletzungsbedingter, teilweise kurzfristigster Absagen einiger Topathleten die Aufstellung mehrfach verändern. Dafür gab es andererseits Verstärkung aus der Gruppe der 40-bis 49-jährigen, die in ihrer Altersklasse ebenfalls die Qualifikation für Essen geschafft hatte. Doch nachdem hier ebenfalls Spitzenkräfte ausgefallen waren, entschied Löbel , beide Formationen gemeinsam starten zu lassen: „Das haben wir uns lange überlegt. Letztendlich war es aber die richtige Entscheidung“. Die Mannschaft, fiel laut Löbel nicht nur durch überzeugende Leistungen, sondern auch durch ihren Teamgeist auf.

Besonders aufgetrumpft hat die Stadtwerke-Crew im 3000-Meterlauf, in dem Brünnert, Lettenmaier und Banischewski einen ungefährdeten Dreifacherfolg holten. Der Stadionsprecher sprach von einer „Münchner Meisterschaft mit Gästebeteiligung“. Der gelungenen Wettkampftag wurde durch den Tagessieg in der abschließenden 4x100-Meter abgerundet. „Das war in etlichen Jahren zuvor unsere Angstdisziplin, bei der manches schiefgelaufen ist“, meinte Löbel. Pechvogel war Sprinter Sepp Forster, der über 100-Meter in aussichtsreicher Position gelegen nach knapp 70 Metern aufgrund einer Wadenverhärtung nur noch austrudeln lassen konnte. „Er wäre sonst klar unter 12 Sekunden geblieben, so waren es halt dann nur 13“, meinte Löbel.

Nächstes Jahr, so einhelliger Tenor , soll die LG Stadtwerke dann mit mehreren Teams beim deutschen Finale antreten. Denn auch die M 70/75 wäre in Essen startberechtigt gewesen. Doch auch deren Teamsprecher Günther Urban musste aufgrund von Verletzungen mehrerer Sportler schweren Herzens die Mannschaft bereits im Vorfeld abmelden.

Gehörlosen-EM Junioren - Trabzon/Türkei

In Trabzon fanden in der vergangenen Woche die Junioren-Europameisterschaften der Gehörlosen statt. Mit Sascha Kindler war auch ein Athlet aus München dort mit dabei.

Am ersten Tag belegte Sascha in der Männlichen Jugend U20 über 400 m mit einer Zeit von 56,46s Rang 11. 

Über 4x100 Meter reichte es für den Münchener zusammen mit Kevin Haake, Kevin Dziewulski und Jason Giuranna zu Silber. Russland lief mit einer Zeit von 44,06s neuen Junioren-Weltrekord.

Zum Abschluss über 4x400 Meter lief Sascha auf Position 3. Leider verpasste Team Deutschland  die Bronzemedaille um 2 Hundertstel. Gold holte erneut Russland mit einer Zeit von 3:35,83min.

Volksfestwettkämpfe Dachau

Abseits der Europameisterschaft in Zürich, neigt sich die Bahnsaison langsam dem Ende zu. In Dachau ging es für einige Athleten der LG Stadtwerke München das letzte Mal für diesen Sommer auf der Bahn an den Start.

Über 100 und 200 Meter gab es jeweils einen Dreifachsieg für die Sprinter der LG Stadtwerke München. Über 100 Meter konnte sich bei kühlen und windigen Bedingungen standesgemäß der bayerische Meister Christian Rasp in 10,87s durchsetzen. Dahinter folgten Tobias Schneider und Laurin Walter. Über 200 Meter nutze Laurin Walter dann seine Chance auf eine Revanche und stellte seine persönliche Bestleistung über 200 Meter (21,80s) ein. Er wird sich am kommenden Wochenende in Paderborn ein letztes Mal an seinen Unterdistanz-Bestleistungen versuchen und dann den wohlverdienten Urlaub genießen.

200 Meter-Spezialistin Martina Riedl nutzte das Sportfest zu einem Ausflug auf die 400 Meter und gab mit einem Sieg und einer Zeit von 55,84s einen vielversprechenden Einstand.

Auch Tobias Giehl - eigentlich immer über 400 Meter Hürden unterwegs - lief länger als gewohnt. Über 800 Meter (1:55,69min) lief er auf Platz 2.

Lukas Pinieck lieferte im Hochsprung mit neuer Bestleistung von 1,94 Meter eine starke Leistung ab und gewann die Konkurrenz.

Lukas Becht beendete seine Bahnsaison mit mäßigen 4:03min und Platz 2 über die 1500 Meter. Für ihn steht nun noch einmal das Grundlagentraining im Vordergrund - Anfang September geht es mit einem starken Team in Düsseldorf um eine Teammedaille bei der Straßenlauf-DM.

 

Laufmeeting Andorf

So kurz vor dem EM in Zürich mangelt es an Top-Meetings - Also machten sich am Samstag einige Athleten der LG Stadtwerke München auf den Weg nach Andorf in Österreich, um beim Internationalen Josko Laufmeeting schnelle Zeiten auf die Bahn zu zaubern.

Johannes Trefz, der die Qualifikation für die 4x400 Meter-Staffel bei der EM knapp verpasste, startete wie Trainingskamerad Tobias Giehl über 100 und 200 Meter. Trefz lief über 100 (10,87s) und 200 Meter (21,81s, Platz 1) zu neuen persönlichen Bestleistungen. Giehl haderte mit seinem schwachen Start über 100 Meter (10,96s), war mit dem Ergebnis über 200 Meter jedoch zufrieden. Noch schneller waren über die kürzere Sprintdistanz die 100 Meter-Spezialisten Christian Rasp (10,60s, Platz 3) und Tobias Schneider (10,75s, Platz 4) unterwegs.

Langstreckler Lukas Becht belegte bei schwierigen Bedingungen Platz 2 in 8:32 min. Die angepeilte Bestzeit verpasste er, da er weite Teile des Rennens Führungsarbeit leisten musste.


(Komplette Ergebnisse)

Laurin Walter in Eugene

 Emotionale Momente in einem ganz besonderen Stadion

Gänsehaut pur! Erst Stille, dann ein Schuss und plötzlich wird es richtig laut. Das alterwürdige Hayward Field in Eugene - der selbsternannten "Track Town" der USA, also DER Leichtathletik-Stadt schlechthin - ist das Wembley-Stadion der Leichtathletik. Und in dieser einzigartigen Atmosphäre fanden jetzt die U20-Weltmeisterschaften statt. Mit dabei: Laurin Walter. Als einziger bayerischer Sprinter.

Und auch wenn es sportlich nicht ganz nach Plan lief, fällt sein Fazit positiv aus: "Es war eine unvergessliche Erfahrung und etwas ganz besonderes bei so einer tollen Atmosphäre zu laufen."

Die Bewohner in der Universitätsstadt im Bundesstaat Oregon gelten als leichtathletikverrückt, sind wahre Experten, sehr fachkundig. "Die Unterstützung der Zuschauer war atemberaubend", stellte auch Laurin Walter fest.

Zwei Wochen war der 18-Jährige im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, erst in einem Vorbereitungstrainingslager in Salem, dann bei den Meisterschaften. Bis er endlich an den Start durfte, musste Walter aber lange warten: "Der Alltag war natürlich vom Training geprägt, um sich optimal auf die WM vorzubereiten. Allerdings nutzten wir die Tage auch zum Einkaufen für daheim oder einfach um Amerika ein wenig näher kennen zu lernen."

Christian Walter mit Sohn LaurinAm vorletzten WM-Tag stand der Vorlauf über 4x400m auf dem Programm. Und so hieß es erst einmal auf der Tribüne sitzen und mit den anderen deutschen Athleten mitfiebern: "Die Stimmung im Team war bombastisch und jeder Athlet wurde schon bei der Vorstellung im Wettkampf frenetisch vom deutschen Team auf der Tribüne gefeiert, was auch einige Amerikaner sehr beachtlich fanden und uns das auch mitteilten."

Eigentlich hatte der Abiturient auch auf einen Einzelstart in Eugene gehofft, verfehlte mit seiner Saisonbestleistung von 47,56 Sekunden die sehr hohe Norm des Deutschen Leichtathletik Verbands um 3 Zehntelsekunden. "Regeln und Normwerte sind dazu da, dass sie eingehalten werden. Das akzeptiere ich. Laurin hat die internationale Norm (48,50 sec.) deutlich unterboten. Er ist seit vier Jahren die Nummer eins in den Deutschen Bestenlisten und war bereits im vergangenen Jahr bei der U18-WM“, so sein Vater Christian Walter, der gleichzeitig sein Trainer ist. Trotzdem war er ein wenig enttäuscht über die Nichtberücksichtung: "Ich sehe in ihm einen Perspektivathleten, dem ich immer die Gelegenheit einräumen würde, bei einer internationalen Veranstaltung zu starten, zumal er ohnehin vor Ort war."

Beim 400m-Einzelrennen war sein Sohn nicht nur vor Ort, sondern auf der Tribüne, musste tatenlos mit ansehen, wie die internationale Konkurrenz die Stadionrunde bewältigte: "Das war für mich äußerst schwer, da man mit Zeiten ins Halbfinale gekommen ist, die ich schon mehrfach diese Saison erbracht habe. Und da wir auf diesen Saisonhöhepunkt hingearbeitet haben, wäre noch mehr drin gewesen."

Und das wollte der Abiturient dann als Schlussläufer der deutschen 4x400m-Staffel unter Beweis stellen, doch von Anfang an stand das Rennen unter keinem guten Stern. Als Walter das Staffelholz übernahm, das Rennen aus deutscher Sicht eigentlich schon gelaufen: "Es war ungemein schwer, als Schlussläufer auf Position 4 und 20-30m Abstand auf Platz 3 noch etwas nach vorne auszurichten. Von daher hab ich einfach alles gegeben, doch wir haben insgesamt nicht unsere Leistung abgerufen und sind dadurch verdient ausgeschieden."

Besonders ärgerlich: Hätte das deutsche Quartett seine Leistung vom letzten Norm-Wettkampf in Mannheim abgerufen, hätte es sich locker für das Finale der besten Acht qualifiziert. "Das war schon enttäuschend. Jamaika, die Bahamas und Japan liefen weit vorne weg, so dass unsere Jungs immer wieder versuchen mussten mit viel Aufwand die Lücke zu schließen. Das kostete zuviel Energie und reichte am Ende nicht“, so das Fazit von Christian Walter, der erstmals bei einer großen Meisterschaft seines Sohnes nicht live vor Ort war. "Der berühmte 'Walterische Pfiff' war im Hayward Field also nicht zu hören: "Es war sehr ungewohnt, doch wir hatten oft Kontakt über Skype", so Laurin Walter. Beim Staffelrennen saß sein Vater zu Hause - mitten in der Nacht in Deutschland - vor dem Laptop: "Ich fiebere immer mit. Egal ob im Stadion oder vor dem Fernseher. Doch vor dem TV habe ich eben nicht das Gefühl, noch ein wenig positiven Einfluss nehmen zu können. Da bleibt mir die Rolle des passiven TV-Zuschauers. Es war hart - Vor allem, weil der angepeilte und erreichbare Erfolg nicht erzielt wurde."

Trotzdem nehmen beide viel mit von dieser WM: "Ich habe gelernt, wie man mit Rückschlägen umgeht und dass diese auch zum Leistungssport dazu gehören. Der Sport kann schön sein und Spaß machen, aber er kann auch brutal hart sein, was er in Eugene war", so Laurin Walter. Und noch ist die Saison nicht zu Ende. Mit den Deutschen Jugend-Meisterschaften vom 8. bis 10. August in Wattenscheid wartet schon der nächste Höhepunkt. Und der 18-Jährige ist optimistisch: "Meine Erlebnisse und auch Rückschläge sind schon weitestgehend verarbeitet. Jetzt gilt es die Spannung wieder aufzubauen und in Wattenscheid zu zeigen, was ich tatsächlich drauf habe." Und sein Vater und Trainer weiß: "Wer jetzt am schnellsten den Kopf frei bekommt, die Zeitumstellung früh verkraftet und die Bereitschaft hat, noch mal alles zu geben, der wird in Wattenscheid erfolgreich sein."

Emotional wird die WM in Eugene nicht zu toppen sein. "Die Amerikaner waren sehr 'Deutschland-begeistert'. Es gab einige Glückwünsche zum WM-Triumph des DFB und nahezu alle Nationen wollten mit uns Sachen tauschen." Also irgendwie doch ein bisschen Wembley Stadion im Hayward Field.

Tobias Schneider räumt alle Zweifel aus

Im Ziel wollte er gar nicht anhalten, fast durch die komplette Kurve des Regensburger Stadions am Weinweg stürmte Tobias Schneider noch mit nach oben gereckten Armen - alles war abgefallen, die Anspannung, die Ungewissheit. Jetzt war klar - er ist wieder da!

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Bayerische Meisterschaften U23

Eine Woche nach den Meisterschaften der Aktiven fanden in Regensburg die Bayerischen Meisterschaften der Junioren statt.

Tobias Schneider, bei den Männern noch Zweiter, hatte sich nach einer schwierigen Saisonvorbereitung einiges vorgenommen. Gegenüber der Vorwoche steigerte er sich deutlich auf 10,76s und blieb damit nur 8 Hundertstel über seiner Bestleistung. Kommende Woche geht er unter anderem mit seinem Trainingspartner Christian Rasp bei den Deutschen Meisterschaften mit der Staffel an den Start.

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