leichtathletik-film8 leichtathletik-film12 leichtathletik-film13 leichtathletik-film15 leichtathletik-film16 leichtathletik-film17

Leichtathletik News der LG SWM

Volksfestwettkämpfe Dachau

Abseits der Europameisterschaft in Zürich, neigt sich die Bahnsaison langsam dem Ende zu. In Dachau ging es für einige Athleten der LG Stadtwerke München das letzte Mal für diesen Sommer auf der Bahn an den Start.

Über 100 und 200 Meter gab es jeweils einen Dreifachsieg für die Sprinter der LG Stadtwerke München. Über 100 Meter konnte sich bei kühlen und windigen Bedingungen standesgemäß der bayerische Meister Christian Rasp in 10,87s durchsetzen. Dahinter folgten Tobias Schneider und Laurin Walter. Über 200 Meter nutze Laurin Walter dann seine Chance auf eine Revanche und stellte seine persönliche Bestleistung über 200 Meter (21,80s) ein. Er wird sich am kommenden Wochenende in Paderborn ein letztes Mal an seinen Unterdistanz-Bestleistungen versuchen und dann den wohlverdienten Urlaub genießen.

200 Meter-Spezialistin Martina Riedl nutzte das Sportfest zu einem Ausflug auf die 400 Meter und gab mit einem Sieg und einer Zeit von 55,84s einen vielversprechenden Einstand.

Auch Tobias Giehl - eigentlich immer über 400 Meter Hürden unterwegs - lief länger als gewohnt. Über 800 Meter (1:55,69min) lief er auf Platz 2.

Lukas Pinieck lieferte im Hochsprung mit neuer Bestleistung von 1,94 Meter eine starke Leistung ab und gewann die Konkurrenz.

Lukas Becht beendete seine Bahnsaison mit mäßigen 4:03min und Platz 2 über die 1500 Meter. Für ihn steht nun noch einmal das Grundlagentraining im Vordergrund - Anfang September geht es mit einem starken Team in Düsseldorf um eine Teammedaille bei der Straßenlauf-DM.

 

Laufmeeting Andorf

So kurz vor dem EM in Zürich mangelt es an Top-Meetings - Also machten sich am Samstag einige Athleten der LG Stadtwerke München auf den Weg nach Andorf in Österreich, um beim Internationalen Josko Laufmeeting schnelle Zeiten auf die Bahn zu zaubern.

Johannes Trefz, der die Qualifikation für die 4x400 Meter-Staffel bei der EM knapp verpasste, startete wie Trainingskamerad Tobias Giehl über 100 und 200 Meter. Trefz lief über 100 (10,87s) und 200 Meter (21,81s, Platz 1) zu neuen persönlichen Bestleistungen. Giehl haderte mit seinem schwachen Start über 100 Meter (10,96s), war mit dem Ergebnis über 200 Meter jedoch zufrieden. Noch schneller waren über die kürzere Sprintdistanz die 100 Meter-Spezialisten Christian Rasp (10,60s, Platz 3) und Tobias Schneider (10,75s, Platz 4) unterwegs.

Langstreckler Lukas Becht belegte bei schwierigen Bedingungen Platz 2 in 8:32 min. Die angepeilte Bestzeit verpasste er, da er weite Teile des Rennens Führungsarbeit leisten musste.


(Komplette Ergebnisse)

Laurin Walter in Eugene

 Emotionale Momente in einem ganz besonderen Stadion

Gänsehaut pur! Erst Stille, dann ein Schuss und plötzlich wird es richtig laut. Das alterwürdige Hayward Field in Eugene - der selbsternannten "Track Town" der USA, also DER Leichtathletik-Stadt schlechthin - ist das Wembley-Stadion der Leichtathletik. Und in dieser einzigartigen Atmosphäre fanden jetzt die U20-Weltmeisterschaften statt. Mit dabei: Laurin Walter. Als einziger bayerischer Sprinter.

Und auch wenn es sportlich nicht ganz nach Plan lief, fällt sein Fazit positiv aus: "Es war eine unvergessliche Erfahrung und etwas ganz besonderes bei so einer tollen Atmosphäre zu laufen."

Die Bewohner in der Universitätsstadt im Bundesstaat Oregon gelten als leichtathletikverrückt, sind wahre Experten, sehr fachkundig. "Die Unterstützung der Zuschauer war atemberaubend", stellte auch Laurin Walter fest.

Zwei Wochen war der 18-Jährige im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, erst in einem Vorbereitungstrainingslager in Salem, dann bei den Meisterschaften. Bis er endlich an den Start durfte, musste Walter aber lange warten: "Der Alltag war natürlich vom Training geprägt, um sich optimal auf die WM vorzubereiten. Allerdings nutzten wir die Tage auch zum Einkaufen für daheim oder einfach um Amerika ein wenig näher kennen zu lernen."

Christian Walter mit Sohn LaurinAm vorletzten WM-Tag stand der Vorlauf über 4x400m auf dem Programm. Und so hieß es erst einmal auf der Tribüne sitzen und mit den anderen deutschen Athleten mitfiebern: "Die Stimmung im Team war bombastisch und jeder Athlet wurde schon bei der Vorstellung im Wettkampf frenetisch vom deutschen Team auf der Tribüne gefeiert, was auch einige Amerikaner sehr beachtlich fanden und uns das auch mitteilten."

Eigentlich hatte der Abiturient auch auf einen Einzelstart in Eugene gehofft, verfehlte mit seiner Saisonbestleistung von 47,56 Sekunden die sehr hohe Norm des Deutschen Leichtathletik Verbands um 3 Zehntelsekunden. "Regeln und Normwerte sind dazu da, dass sie eingehalten werden. Das akzeptiere ich. Laurin hat die internationale Norm (48,50 sec.) deutlich unterboten. Er ist seit vier Jahren die Nummer eins in den Deutschen Bestenlisten und war bereits im vergangenen Jahr bei der U18-WM“, so sein Vater Christian Walter, der gleichzeitig sein Trainer ist. Trotzdem war er ein wenig enttäuscht über die Nichtberücksichtung: "Ich sehe in ihm einen Perspektivathleten, dem ich immer die Gelegenheit einräumen würde, bei einer internationalen Veranstaltung zu starten, zumal er ohnehin vor Ort war."

Beim 400m-Einzelrennen war sein Sohn nicht nur vor Ort, sondern auf der Tribüne, musste tatenlos mit ansehen, wie die internationale Konkurrenz die Stadionrunde bewältigte: "Das war für mich äußerst schwer, da man mit Zeiten ins Halbfinale gekommen ist, die ich schon mehrfach diese Saison erbracht habe. Und da wir auf diesen Saisonhöhepunkt hingearbeitet haben, wäre noch mehr drin gewesen."

Und das wollte der Abiturient dann als Schlussläufer der deutschen 4x400m-Staffel unter Beweis stellen, doch von Anfang an stand das Rennen unter keinem guten Stern. Als Walter das Staffelholz übernahm, das Rennen aus deutscher Sicht eigentlich schon gelaufen: "Es war ungemein schwer, als Schlussläufer auf Position 4 und 20-30m Abstand auf Platz 3 noch etwas nach vorne auszurichten. Von daher hab ich einfach alles gegeben, doch wir haben insgesamt nicht unsere Leistung abgerufen und sind dadurch verdient ausgeschieden."

Besonders ärgerlich: Hätte das deutsche Quartett seine Leistung vom letzten Norm-Wettkampf in Mannheim abgerufen, hätte es sich locker für das Finale der besten Acht qualifiziert. "Das war schon enttäuschend. Jamaika, die Bahamas und Japan liefen weit vorne weg, so dass unsere Jungs immer wieder versuchen mussten mit viel Aufwand die Lücke zu schließen. Das kostete zuviel Energie und reichte am Ende nicht“, so das Fazit von Christian Walter, der erstmals bei einer großen Meisterschaft seines Sohnes nicht live vor Ort war. "Der berühmte 'Walterische Pfiff' war im Hayward Field also nicht zu hören: "Es war sehr ungewohnt, doch wir hatten oft Kontakt über Skype", so Laurin Walter. Beim Staffelrennen saß sein Vater zu Hause - mitten in der Nacht in Deutschland - vor dem Laptop: "Ich fiebere immer mit. Egal ob im Stadion oder vor dem Fernseher. Doch vor dem TV habe ich eben nicht das Gefühl, noch ein wenig positiven Einfluss nehmen zu können. Da bleibt mir die Rolle des passiven TV-Zuschauers. Es war hart - Vor allem, weil der angepeilte und erreichbare Erfolg nicht erzielt wurde."

Trotzdem nehmen beide viel mit von dieser WM: "Ich habe gelernt, wie man mit Rückschlägen umgeht und dass diese auch zum Leistungssport dazu gehören. Der Sport kann schön sein und Spaß machen, aber er kann auch brutal hart sein, was er in Eugene war", so Laurin Walter. Und noch ist die Saison nicht zu Ende. Mit den Deutschen Jugend-Meisterschaften vom 8. bis 10. August in Wattenscheid wartet schon der nächste Höhepunkt. Und der 18-Jährige ist optimistisch: "Meine Erlebnisse und auch Rückschläge sind schon weitestgehend verarbeitet. Jetzt gilt es die Spannung wieder aufzubauen und in Wattenscheid zu zeigen, was ich tatsächlich drauf habe." Und sein Vater und Trainer weiß: "Wer jetzt am schnellsten den Kopf frei bekommt, die Zeitumstellung früh verkraftet und die Bereitschaft hat, noch mal alles zu geben, der wird in Wattenscheid erfolgreich sein."

Emotional wird die WM in Eugene nicht zu toppen sein. "Die Amerikaner waren sehr 'Deutschland-begeistert'. Es gab einige Glückwünsche zum WM-Triumph des DFB und nahezu alle Nationen wollten mit uns Sachen tauschen." Also irgendwie doch ein bisschen Wembley Stadion im Hayward Field.

Tobias Schneider räumt alle Zweifel aus

Im Ziel wollte er gar nicht anhalten, fast durch die komplette Kurve des Regensburger Stadions am Weinweg stürmte Tobias Schneider noch mit nach oben gereckten Armen - alles war abgefallen, die Anspannung, die Ungewissheit. Jetzt war klar - er ist wieder da!

Weiterlesen: Tobias Schneider räumt alle Zweifel aus

Bayerische Meisterschaften U23

Eine Woche nach den Meisterschaften der Aktiven fanden in Regensburg die Bayerischen Meisterschaften der Junioren statt.

Tobias Schneider, bei den Männern noch Zweiter, hatte sich nach einer schwierigen Saisonvorbereitung einiges vorgenommen. Gegenüber der Vorwoche steigerte er sich deutlich auf 10,76s und blieb damit nur 8 Hundertstel über seiner Bestleistung. Kommende Woche geht er unter anderem mit seinem Trainingspartner Christian Rasp bei den Deutschen Meisterschaften mit der Staffel an den Start.

Weiterlesen: Bayerische Meisterschaften U23

Bayerische Meisterschaften U20/U18

Parallel zu den Meisterschaften der Aktiven fanden am Wochenende in München auch die Meisterschaften der Jugend statt.

Gleich mit zwei Meistertiteln überzeugte Laurin Walter. Die 400 Meter sicherte er sich in "Bershawn Jackson-Manier" mit einer schnelleren zweiten Rennhälfte. Und auch über 200 Meter war Walter in neuer persönlicher Bestleistung (21,80s) nicht zu schlagen. Viel Zeit blieb nicht nach den Rennen - Schon am Montagmorgen ging es in den Flieger Richtung Oregon, wo in dieser Woche die U20-WM beginnt.

Mit dabei in Oregon ist auch Jonas Bonewit, der als Jugendlicher in der Männerkonkurrenz an den Start ging und den Wettbewerb mit einem Versuch auf 69,27 Metern für sich entschied.

Daniel Troßmann sicherte sich mit einer Weite von 7,13 Metern und gleich drei Versuchen über 7 Meter den Titel im Weitsprung.

Valentin Döbler überzeugte mit Gold im Kugelstoßen (17,99m) und Silber im Diskuswurf (48,35m).

David Faltenbacher gewann bei der U18 den Weitsprung mit einer Weite von 6,91 Metern Gold und über 100 Meter (11,18s) und 110 Meter Hürden (15,13s) jeweils die Silbermedaille. Ebenso auf den zweiten Rang lief Teamkollege Iba Mar Diaw über 400 Meter (50,54s). In der Staffel gab es für das Team der LG Stadtwerke München Faltenbacher/Diaw/Boruth/Walter Gold in 43,14 Sekunden.

Bei der weiblichen U20 lief Catiana Rettenberger über 100 Meter auf Platz 2 (12,49s) und über 100 Meter Hürden auf Platz 3 (14,80s).

Etwas schneller als Catiana war Elena Pagliarini bei der U18 - 12,37s reichten zur Silbermedaille. Sophie Beck belegte im Hochsprung Rang 2 (1,67m) und im Weitsprung Rang 3 (5,35m).

Als nächstes großes Highlight stehen für manche Jugendlichen die Deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid vonm 8.-10.8. an.

 

 

Vorschau Team-Endkampf der Senioren

Gleich drei Teams werden die LG Stadtwerke München beim diesjährigen nationalen Team-Endkampf der Senioren vertreten. Diese Veranstaltung, bei der LG-Formationen seit Jahrzehnten erfolgsverwöhnte Stammgäste sind, hieß bis letztes Jahr deutsche Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM). Austragungsort ist heuer Essen (6. September).

Weiterlesen: Vorschau Team-Endkampf der Senioren

Süddeutsche Meisterschaften Regensburg

Im Regensburger Unistadion fanden am Samstag und Sonntag die Süddeutschen Meisterschaften statt. Für einige Athleten der LG Stadtwerke München eine willkommene Möglichkeit, vor den Bayerischen Meisterschaften am kommenden Wochenende und den Deutschen Meisterschaften in drei Wochen in Ulm zu testen.

Weiterlesen: Süddeutsche Meisterschaften Regensburg

110. Titel für Bischlager

Die Deutschen Meisterschaften der Gehörlosen in Vaterstetten mit 100 Teilnehmern aus 20 Vereinen entpuppten sich als wahre "Christoph-Bischlager-Festspiele." Der gehörlose Sportler aus Warmisried gewann fünf Gold-, eine Silber-, und zwei Bronzemedaillen. Damit stockte der Ausnahmeathlet seine Bilanz auf 110 Titel bei Deutschen Meisterschaften auf. Als bester Athlet wurde er zusätzlich mit einem Pokal für seine hervorragende Leistung geehrt.

Die Wettkämpfe begannen bei kaltem und regnerischem Wetter, das nur langsam besser wurde. Christoph Bischlager, der auch für die LG Stadtwerke München an den Start geht, ließ sich davon wenig beeinflussen lassen und holte gleich beim Weitsprung die erste Medaille (5,43 Meter, Bronze). Sein Vereinskamerad Axel Bräuninger (LG Stadtwerke München) sprang mit 5,94 Meter zu Gold.

Beim 100-Meter-Sprint belegten Bräuninger (11,69 Sekunden) und Bischlager (12,13 Sekunden) die Plätze zwei und drei. Bei der anschließenden Paradedisziplin von Bischlager, dem Kugelstoßen, verteidigte er seinen Meistertitel mit einem lockeren Vorsprung von fast zweieinhalb Metern und holte mit 12,40 Meter Gold.

So ging es tags darauf - endlich bei strahlendem Sonnenschein - weiter. Christoph Bischlager gewann mit Saisonbestleistung von 37,58 Metern beim Diskus gleich seine zweite Goldmedaille. Den zweiten Platz errang sein Vereinskamerad Sasca Kindler mit 23,50 Meter. Auch im Speerwerfen galt er als Favorit und wurde dem auch mit einem Wurf auf 41,59 Meter gerecht.

Im Hochsprung ließ er dann seinem Mannschaftskollegen Axel Bräuninger den Vortritt, der 1,81 Meter sprang. Für Bischlager gab es Silber (1,70 Meter). Bei den anschließenden Staffelläufen von 4 x 100-Meter überquerte das Team, bestehend aus Philip Gloos, Axel Bräuninger, Sascha Kindler, Christoph Bischlager vom GSV München als erstes mit 46,31 Sekunde die Ziellinie. Das gleiche Team holte abermals Gold in der 4 x 400-Meter-Staffel (3:52,01 Minuten).

LA-Abend Dantestadion

Bei schon herbstlichen Bedingungen testeten am Mittwoch im heimischen Dantestadion einige Topathleten der LG Stadtwerke München für die kommenden Aufgaben.

Christina Hering lief in 25,35s schneller als so mancher männlicher Teilnehmer. "Kein Bestzeitenwetter" meinte sie nach dem Rennen. Richtung Bestzeit soll es für sie am kommenden Wochenenden in Oordegem (Belgien) gehen, wo sie über 800 Meter an den Start gehen wird.

Benedikt Wiesend testete ebenfalls über die halbe Stadionrunde und lief hinter Stefan Gorol in 22,06s auf Platz 2.

(Komplette Ergebnisliste)

 

© 2010-2014 LG Stadtwerke München   |   Alle Rechte vorbehalten.