Christina Hering von der LG Stadtwerke München steht im 800-Meter-Halbfinale der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London. In den Vorläufen am Donnerstagabend qualifizierte sich die 22-Jährige in 2:01,13 Minuten als Fünfte ihres Rennens über die Zeit für die nächste Runde.

Der letzte der insgesamt sechs Vorläufe, der der Münchnerin zugelost wurde, erwies sich als der Schnellste. Die Durchlaufzeit nach 400 Metern lag bei 59 Sekunden. Hering hielt als Sechste gut den Anschluss und konnte auf der Zielgerade in bekannter Manier noch an der Schwedin Hanna Hermansson vorbeiziehen. Siegerin des Vorlaufs wurde die Olympia-Zweite von 2016, Francine Niyonsaba (Burundi, 1:59,86 Minuten), vor Habitam Alemu (Äthiopien, 2:00,07) und Selina Büchel (Schweiz, 2:00,23). Die drei Erstplatzierten aus den sechs Rennen qualifizierten sich direkt für das Halbfinale. Weitere sechs Zeitschnellste sind ebenfalls eine Runde weiter. Hering lieferte die zweitschnellste Zeit der Zeitschnellsten ab – und auch ihr zweitschnellstes Rennen der Saison. Von den 45 Teilnehmerinnen der Vorläufe rangiert sie mit ihrer Zeit auf Rang elf.

Die drei Halbfinalläufe finden bereits am Freitag, 11. August, statt. Die Münchnerin geht um 20:55 Uhr erneut an den Start und bestreitet nach Peking 2015 bereits ihr zweites WM-Halbfinale. Dort bekommt es sie es erneut mit Francine Niyonsaba zu tun. Ebenso der Kenianierin Margaret Wambui, die mit einer Saisonbestzeit von 1:57,03 Minuten durchaus zu den Medaillenkandidatinnen zählt. Die starke Polin Joanna Jozwik, die Hering von zahlreichen internationalen Meetings als Mitkonkurrentin kennt, möchte nach ihrem 5. Platz von Rio erneut ins Finale der Besten. Insgesamt acht Läuferinnen ziehen in den Endlauf ein. Die Erst- und Zweitplatzierten der drei Vorläufe sind direkt weiter, hinzu kommen zwei Zeitschnellste.

Eine Zusammenfassung aller 800-Meter-Vorläufe gibt es hier. Die Startlisten der 800-Meter-Halbfinals finden Sie hier.

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